Tipps und Tricks gegen Stress
Das Tempo drosseln
Prioritäten zu setzen ist der erste Schritt zur Entlastung. Nicht alles muss sofort erledigt werden, auch wenn die subjektive Wahrnehmung dies suggeriert. Strukturierte To-do-Listen, Notizen sowie Tages- oder Wochenpläne helfen, Arbeit und Freizeit zu organisieren und Etappenziele zu erreichen. Regelmässige, bewusste Pausen sind zudem essenziell, um einen kühlen Kopf zu bewahren und die Konzentration aufrechtzuerhalten.
Ausreichender Schlaf
Schlaf ist das Fundament für die körperliche und mentale Regeneration, auch wenn das Einhalten von Ruhephasen in Stresssituationen oft schwerfällt. Eine Regenerationsphase dauert idealerweise 7 bis 8 Stunden. Ein kurzer Powernap von 20 Minuten kann zusätzlich als Energie-Boost für die zweite Tageshälfte dienen.
Regelmässige Bewegung
Sport baut Stresshormone ab, fördert die Produktion von Glückshormonen und hilft beim Abschalten. Oft helfen bereits kleine Anpassungen im Alltag: Wer eine Teilstrecke des Arbeitsweges zu Fuss oder mit dem Rad absolviert, fördert innere Ruhe und physischen Stressabbau.
Soziale Kontakte pflegen
Ein gutes Gespräch lenkt die Gedanken in neue Bahnen. Das Teilen von Sorgen und Ängsten mit Mitmenschen entlastet enorm. Daher ist es gerade in intensiven Phasen wichtig, sich aktiv Zeit für Freundschaften und die Familie zu nehmen.
Mikronährstoffe und Ernährung
Langfristiger Stress belastet den Mikronährstoffhaushalt des Körpers. Neben einer ausgewogenen Ernährung kann die Supplementierung mit Multivitamin- und Mineralpräparaten sinnvoll sein:
- B-Vitamine sowie das Coenzym Q10 fungieren als Akku für mehr Energie
- Vitamin-C und Zink dienen als natürliche Schutzschilder
- Omega-3-Fettsäuren unterstützen als «Schmierstoff» die Regeneration gestresster Nervenbahnen
Pflanzliche Unterstützung
Heilpflanzen wirken regulierend auf das Nervensystem und unterstützen eine entspannte Alltagsbewältigung. Da die Wirkung oft erst über Tage oder Wochen eintritt, ist eine regelmässige Einnahme entscheidend:
- Zur Beruhigung und Entspannung helfen Tees oder Fertigpräparate mit Lavendel, Melisse, Kamille oder Passionsblume
- Zur Stärkung empfehlen sich Rosenwurz und Ginseng, die die Belastbarkeit erhöhen
- Der Wirkstoff Ashwagandha aus der ayurvedischen Medizin hilft dem Körper, sich besser an Stresssituationen anzupassen
Kann Stress durch Ernährung beeinflusst werden?
Ja. Stress erhöht den Verbrauch an lebenswichtigen Nährstoffen. Eine unausgewogene Ernährung kann die Stressempfindlichkeit verstärken. Eine gezielte Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen hilft dem Körper, die physische Stressantwort zu regulieren und belastbarer zu bleiben
Hilft Sport auch bei starker geistiger Erschöpfung?
Absolut. Körperliche Bewegung hilft dabei, das Stresshormon Cortisol abzubauen und schüttet gleichzeitig Endorphine aus. Selbst kurze Einheiten, etwa ein Spaziergang oder eine Teilstrecke mit dem Rad, fördern die mentale Entspannung und verbessern die Schlafqualität.
Welche Vitamine oder Nährstoffe sind bei Stress am wichtigsten?
Besonders wichtig sind B-Vitamine und Coenzym Q10 für den Energiestoffwechsel sowie Magnesium zur Beruhigung des Nervensystems. Vitamin C und Zink schützen zudem das Immunsystem, während Omega-3-Fettsäuren die Regeneration der Nervenbahnen unterstützen.
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne.
Unsicher, ob oder welche Vitamine und Supplementierungen Ihnen gut bekommen? Besuchen Sie uns an einem unserer vier zentralen Standorte in der Stadt Zürich.